Gnadenlose statt gnadenbringende Weihnachtszeit? Tipps zum Durchhalten

Gnadenlose statt gnadenbringende Weihnachtszeit? Tipps zum Durchhalten

An diese Weihnacht werden wir uns noch lange erinnern. Hand aufs Herz: Selbst der positivste Mensch fühlt sich inzwischen mürbe und zerfranst.

Mein Mitgefühl gehört den Alleinstehenden, besonders, wenn sie nicht berufstätig sind, den sogenannten „Riskiogruppen“ und allen für die zwischenmenschliche Kontakte immer problematisch waren.

Menschen, die in schlechten, lieblosen oder sogar destruktiven Beziehungen leben, die durch die Ausgangsbeschränkungen ihre besseren Kontakte kaum oder nicht leben können. In nicht wenigen Familien gibt es sehr viel Gewaltbereitschaft. Hier sind Frauen wie Männer und vor allem Kinder ihrem Schicksal ausgeliefert.

Den Menschen in den Altersheimen, die weitgehend ohne persönliche Kontakte zu Angehörigen durchhalten müssen.

Weiter den Kindern, die in ihren wichtigsten prägenden Jahren ohne gewohnte Familien-und Sozialkontakte ihre Entwicklung durchlaufen.

Wir werden am Ende viel Heilung brauchen.

Wie stehen wir die kommende Zeit mit harten Einschränkungen durch? Natürlich habe ich nicht „die eine Wunderpille“ parat. Aber einige Vorschläge kann ich anbieten:

Verzeihen Sie allen, die anderer Meinung sind als Sie!

Wenn Sie lebenshungrig, verzeihen Sie den Vorsichtigen. Wenn Sie vorsichtig sind, verzeihen Sie denen, die sich nach Leben sehnen. Sicher haben Sie schon festgestellt, dass sich die eine Partei von der anderen nicht überzeugen lässt. Zu tief sind die inneren Beweggründe. Lassen Sie andere mit ihrer Meinung stehen. Das schafft Frieden im Umfeld, aber auch in uns selbst und wirkt der Spaltung der Gesellschaft entgegen.

Schöpfen Sie die Möglichkeiten aus, machen Sie das, was erlaubt ist!

Gehen Sie einkaufen und spazieren. Fallen Sie nicht in den totalen Rückzug. Überlassen Sie nicht anderen Ihre Wege: „Ach, ich bleibe lieber hier, das ist sicherer…ist ja nicht so wichtig….“ Die Gefahr dieser defensiven Haltung ist groß. Werden Sie zu einem anderen Zeitpunkt das Haus wieder verlassen können? Unterschätzen Sie nicht die Konsequenzen des vollständigen Herausnehmens.

Bleiben Sie Mensch!

Lassen Sie sich nicht beirren. Auch wenn die Welt gerade nicht das ist, was wir gewohnt sind, muss das nicht zwangläufig die Persönlichkeit verändern. Sorgen Sie gut für sich, lassen Sie Interessen nicht schleifen. Im Gegenteil, nutzen Sie die neue freie Zeit für neue Interessen.

Dinge, die unser Interesse und Neugier wecken, erfüllen uns, erschaffen immer neue Gedanken und Gefühle, schüttet im Gehirn Dopamin und Serotonin aus. Ich kann hier nicht ausführen wie wichtig das für jeden einzelnen ist.

Lassen Sie sich nicht zu Aktionen verführen, die Ihrem Innersten widerstreben.

Wenn es ganz hart kommt, können Sie einen Segen aussprechen:

Ich segne diese Welt, in ihrem schrecklichen Zustand, 
und ich segne mich, die/der in dieser Welt leben muss.

Vielleicht kommt Ihnen das ein wenig schräg vor, aber probieren Sie es. Es verschafft einen erleichternden Abstand zu der Situation. Jeder Mensch darf segnen.

Leben Sie Spiritualität

Nähren Sie Ihre Spiritualität, der Wahrnehmung Ihres gesamten Wesens. Über den physischen Körper hinaus in den energetischen Körper und all seine Kräfte. Die Ängste um den physischen Körper werden schnell geringer, wenn die Wahrnehmung für den energetischen Körper steigt.

Angst kommt sofort dann, wenn wir unsere spirituelle Identität vergessen. 

Vielleicht kann Ihnen das folgende Video energetische Information liefern:

https://www.bettina-baumann-hp-psy.de/kann-ich-an-energien-glauben/

Energetisch sind wir in jedem Augenblick verbunden. Mit unseren Mitmenschen, aber auch der Natur und den Tieren. Das gibt uns Sicherheit in unserem Dasein und macht uns stark und handlungsfähig, hält uns im Hier und Jetzt. Zieht den Schleier der Illusion von Schein hin zum Sein.

Vielleicht können Sie mit Ihrer authentischen Haltung ein Vorbild für andere werden. Denen, die den Weg der Verzweiflung gehen, Hoffnung und Zuversicht vorleben. (Vorträge sind nicht notwendig). Bildlich gesprochen: Wie der Leuchtturm in der stürmischen See, dessen Licht den Schiffen den sicheren Weg in den Hafen weist.

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