Gehirnstoffwechsel und Übergewicht - Diäten haben ausgedient

Gehirnstoffwechsel und Übergewicht - Diäten haben ausgedient

Wussten Sie, dass unser Gehirn den Hauptanteil an Flüssigkeit und Nährstoffen verbraucht, den wir zu uns nehmen? Diese Tatsache wirft eine völlig neue Betrachtung unserer Ernährung auf.

Zum erstem Mal erfuhr ich von dem Bezug unseres Gehirnstoffwechsels auf unser Gewicht in dem Buch von Mike McInnes „Die Honig Diät“. McInnes ist Pharmazeut und passionierter Imker. Er beschreibt die Funktion der zerebralen Glukosepumpe in jeder unserer Gliazellen im Gehirn. Er nennt sie die iPump, diese hochintelligente Pumpe hat eine Überlebenswichtige Funktion: Sie kontrolliert, dass unsere Neuronen stets mit Energie versorgt werden und sie schaltet sich ab, wenn zu viel Zucker im Blut ist. Zu viel Zucker im Gehirn würde irreparablen Schaden anrichten.

Genau hier sind wir schon beim Problem, bei der Ursache für Heißhunger und Übergewicht. Der weiße Industriezucker steckt nicht nur in Schoko & Co, sondern in beinahe jedem Fertigprodukt, das sie kaufen. Sie finden es in Pizza, Joghurt, selbst in einem Glas saure Gurken.

Kurzum leben wir, wenn wir viel weißen Zucker essen unter ständig abgeschaltener iPump. Das Gehirn ist unterversorgt und signalisiert „Hunger“ und wir empfinden Hunger und Heißhunger und essen weiter. Übergewicht entsteht.

Die neuste Ausgabe des Orania Treffs zum Thema Übergewicht spricht auf ihrem YouTube Kanal ebenfalls über Gehirn gerechte Ernährung. Ich werde das Video am Ende des Artikels einbetten. Leider dauert es zwei Stunden, die wichtigsten Informationen finden Sie jedoch in den ersten 45 Minuten. In den letzten 10 Minuten gibt es eine Heilübertragung für alle, die daran interessiert sind.

Wir können wir unser Gehirn retten?

Und unseren Körper vor unkontrollierbarem Übergewicht!

Indem wir den weißen Industriezucker meiden, ebenso das überall präsente, weil billige, weiße, fein vermahlene Weizenmehl, es wird schnell im Körper zu Glukose verstoffwechselt.

Mike McInnes empfiehlt ein bis zwei Esslöffel Honig in heißem Wasser aufzulösen, der Honig bewirkt, anders als der weiße Zucker, nicht die Abschaltung der iPump. Am Morgen verhindert es den Heißhunger auf Süßes und kohlenhydratreiche Kost, kurz vor dem Einschlafen versorgt es das Gehirn konstant während dem Schlaf und verbessert dadurch sogar noch die Schlafqualität.

McInnes empfiehlt den weißer Zucker durch Honig zu ersetzen. Schon lange trinke ich meinen Kaffee mit Honig gesüßt, auch beim Backen gelingen die meisten Rezepte mit Honig. Es ist zunächst immer eine Umstellung vom Gewohnten zum Ungewohnten.

Eine guter Schlaf bedeutet flotte Fettverbrennung!

„Diäten sind überflüssig“, das meint auch Bas Kast, der Autor von „Der Ernährungskompass“. Dieses Buch landete nicht umsonst auf der Spiegel Bestsellerliste. Der Autor ist Wissenschaftsjournalist und Biologe, auch er erklärt die neuesten Erkenntnisse in der Forschung. Ohne erhobenen Zeigefinger „du musst“ oder „niemals darfst du…“ vergleicht er verschiedene Diäten und erklärt Studien, die nie der breiten Masse veröffentlich wurden. Was daran liegen könnte, dass sie den Interessen der Lebensmittelindustrie widersprachen.

Das Fazit von Bas Kast ist eine Hymne an das Olivenoel.

Die mediterane Ernährung schneidet offensichtlich unter den Gesichtspunkten Gesundheit und Normalgewicht am besten ab. Auch er lässt kein gutes Haar am weißen Industriezucker. Und beschreibt einen weiteren relevanten Punkt, der bei Übergewicht bzw. Abnehmen, wichtig ist: die Insulinresistenz, die sich ebenfalls durch hohen Konsum von Zucker und tierischen Fett entwickelt.

Diese neueren Erkenntnisse setzen völlige neue Akzente für das Verlieren von überflüssigen Pfunden.

Sie sehen, es gibt Hoffnung für unser Gehirn und für unseren Körper und Sie müssen in keinem Fall Kalorien zählen oder Hunger leiden.

Viele Menschen sind ihr halbes Leben auf Diät mit wenig Erfolg, lassen Sie sich nie mehr auf eine einseitige Diät (mit JoJo-Effekt) ein. Stattdessen stellen Sie Ihre Ernährung dauerhaft um. Reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum, statt täglich billiges Fleisch aus den Großschlachthöfen zu konsumieren, könnten Sie sich zwei Mal pro Woche ein gutes Stück Biofleisch gönnen. Geben Sie zu, das klingt nach einem durchdachten Plan!

Hier noch das oben erwähnte Video des OraniaZentrums:

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